![]() | |||||||
| Start | Meine Uhren | Do It Yourself | Werkzeuge | Artikel/Links | |||
|
Kube Diver-One
27.01.2008
Die Kube Diver-One ist meine erste selbst zusammengebaute Uhr.
Sie ist mit einer drehbaren Lünette, Datumslupe und Edelstahlarmband augestattet, ganz im Stil einer Taucheruhr.
Sie besitzt ein Edelstahlgehäuse mit Saphirglas und verschraubtem Boden.
Im Inneren arbeitet ein schweizer Automatik-Werk (ETA 2824-2).
Auf dem ersten Bild ist quasi das Familienfoto zu sehen, alle Einzelteile im Überblick:
Anfangen wollen wir mit dem Uhrwerk.
Das ETA 2824-2 ist eines der meist verbauten schweizer Automatikwerke überhaupt.
Es wird von vielen namenhaften Herstellern in Uhren eingesetzt deren Preis jenseits der 1.000 Euro liegt
(wie z.B. Tudor oder
TAG Heuer).
Das Werk gilt als sehr robust und zuverlässig.
Und nicht zuletzt bietet es für ein Automatik-Werk sehr gute Gangwerte.
Das ETA 2824-2 ist ein klassisches Dreizeigeruhrwerk mit Zentralsekunde und Datum.
Das Datum lässt sich bequem per Schnellschaltung einstellen.
Beim Einstellen der Uhrzeit ist es von Vorteil dass das Werk einen Unruhstop besitzt.
Nach Vollaufzug des Uhrwerkes liegt die Gangreserve bei 40 Stunden.
Uhrwerk von hinten, gut zu sehen ist der Rotor im oberen und die Unruh im unteren Teil:
Uhrwerk von vorn, im äußeren Teil ist die Datumsscheibe zu sehen, in der Mitte das Stundenrad:
Werkhalterring zum platzieren des Uhrwerks im Gehäuse
Auf dem nähsten Bild seht Ihr das Zifferblatt.
Es ist schwarz glänzend mit im Dunkeln leuchtenden Luminova-Indexen ausgestattet.
Zifferblatt
Was wäre eine Uhr ohne Zeiger?
Die Zeiger der Kube Diver-One sind wie das Zifferblatt mit im Dunkeln
leuchtendem Super Luminova Weiss beschichtet.
Zeiger der Kube Diver-One, Sekunden-, Stunden- und Minutenzeiger:
Als nächstes ist das Gehäuse dran (made in Germany).
Es besteht aus massivem Edelstahl teils gebürstet, teils poliert. Der Durchmesser beträgt 43 mm,
ohne Krone gemessen. Das Gehäuse hat wie für Taucheruhren üblich eine drehbare Lünette mit 60'iger Teilung.
Das Glas besteht aus kratzfestem Saphirglas und hat auf drei Uhr eine schicke Datumslupe
mit 4,5 facher Vergrößerung. Der Boden und die Krone sind jeweils verschraubt mit Gummiedichtung.
Die Wasserdichtigkeit liegt laut Verkäufer bei 100 Metern.
Gehäuse mit entfernter Krone
Gehäuse und Krone seitlich betrachtet
Last but not least haben wir noch das Armband.
Es handelt sich hier um ein sehr schön verarbeitetes Edelstahlarmband mit verschraubten
Gliedern und Sicherheitsfaltschließe.
Armband
Schließe des Armbandes
Federstege zum befestigen des Armbandes am Gehäuse
Nachdem wir alle Einzelteile näher betrachtet haben soll die Uhr natürlich zusammengebaut werden.
Dafür sind folgende Schritte notwendig:
Im unteren Bild ist sie nun, meine erste selbst zusammengebaute Automatik-Uhr. Ist sie nicht schön?
Kube Diver-One, fertig montiert
24.02.2008
Nichts ist beständiger als der Wandel. Getreu diesem Motto bekommt die Kube Diver-One
einen Satz neuer Zeiger verpasst. Da ich schon immer auf Uhren mit Arrow-Zeigern stand, war für mich von
Anfang an klar, dass ich meiner ersten eigenen Uhr auch solche Zeiger spendieren werde. Nachden sie ihren
langen Weg über den Atlantik gut überstanden haben möchte ich Euch diese nicht vorenthalten.
Neue Arrow-Zeiger
Nachdem ich die Zeiger begutachtet und für gut befunden habe, mussten erst mal die alten Zeiger entfernt werden.
Eine Anleitung zum Entfernen von Uhrzeigern habe ich
hier eingestellt.
Anschließend noch die neuen
Zeiger aufsetzen und da ist sie nun.
Die Kube Diver-One in neuem Look.
Die neuen Zeiger sind übrigens auch mit im Dunkeln leuchtendem Super Luminova Weiss beschichtet.
Ich denke, dass ich mit der Diver-One jetzt erst mal fertig bin und mich mit der nächsten Uhr beschäftige, der
"Kube Flieger-Eins". Was ich mir aber noch vorgenommen habe, ist das Gravieren des Gehäusebodens.
Dafür muss ich mir aber erst mal die geeigneten Gerätschaften besorgen und gravieren üben.
14.02.2010
Nachdem ich meine Diver-One nun schon fast zwei Jahre herumtrage wurde es Zeit für ein paar Veränderungen.
Ich liebäugele ja schon längere Zeit mit auffälligen Divern wie den Modellen von
Doxa,
also dachte ich mir,
dass die Uhr zwar klassisch im Design bleiben sollte aber ein farblicher Kontrast ihr gut tun würde.
Gesagt getan, ich habe neue Einzelteile bei Herrn Kemmner geordert. Zuerst sollten neue Zeiger her, am besten etwas auffälliger,
schön orange.
Da dann die Pepsi-Lünette der Uhr diese zu bunt erscheinen lassen würde,
habe ich die Lünetteneinlage auch getauscht, aber seht selbst.
Set an neuen Einzelteilen
neue Zeiger
Das neue Zifferblatt sieht dem Alten sehr ähnlich, lediglich die Indexe sind aus weissem Superluminova
und die Oberfläche ist matt. Ich finde dieses Blatt passt besser zu den neuen Zeigern,
da es sportlicher aussieht.
neues Zifferblatt und Zeiger fertig montiert
neue Lünetteneinlage, klassisch schwarz
Der Wechsel der Lünetteneinlage ist nichts für zartbesaitete Gemüter da es hier wirklich hart zur Sache
geht und ein Ausrutscher zu bösen Kratzern führen kann. Die Lünetteneinlage ist geklebt, sie muss
also mit Kraft und einem spitzen Messer herausgehebelt werden.
ohne Lünette
Da der Klebering unter der alten Lünetteneinlage noch ordentliche Klebekraft besitzt musste ich keinen
neuen Klebstoff verwenden. Beim Auflegen der neuen Einlage ist unbedingt darauf zu achten, dass das Dreieck auf
der Oberseite genau unter dem Zwölf-Uhr-Index des Ziffernblattes platziert wird. Die neue Einlage sollte also
erst aufgesetzt werden, wenn Uhrwerk und montiertes Zifferblatt mit Zeigern im Gehäuse eingeschalt wurden.
das Resultat
Noch Fragen zu dieser Uhr oder den Einzelteilen? Schick einfach eine Mail an:
|
|||||||
|
|||||||