![]() | |||||||
| Start | Meine Uhren | Do It Yourself | Werkzeuge | Artikel/Links | |||
|
Kube Flieger-Drei
29.12.2008
Bei meiner dritten Flieger werde ich mal neue Wege gehen und beim Uhrwerk kein original schweizer Werk verwenden, sondern
einen Nachbau, made in China. Zum einen bin ich gespannt ob der Nachbau qualitativ mit dem Original mithalten kann und zum anderen sieht das Werk
wirklich gut aus. Von daher, warum nicht? Da das Patent beim ETA 2824-2 abgelaufen ist, darf jeder beliebige Hersteller das Werk
originalgetreu nachbauen, so wie es z.B. auch die schweizer Firma
"Sellita"
und diverse andere Hersteller aus Fernost getan haben.
Beim Werk, Typbezeichnung "CH824", sind Platine und Brücken komplett perliert. Der Rotor wurde mit einem Genfer Streifenschliff versehen. Es ist ausgestattet mit 25 Steinen, einem Sekundenstopp sowie einer Gangreserve von 48 Stunden. Optisch macht es einen sehr guten Eindruck. Die Gangwerten sind wirklich gut, ca. 3 Sek. Vorgang in 24h. Gemessen nach der "Kube-Methode", nachts in der Uhrenbox, tagsüber am Arm ;-)
Uhrwerk, zifferblattseitig mit schwarzer Datumsscheibe ohne Stundenrad
Weiter geht es mit dem Gehäuse. Es hat eine Breite von 42mm, beidseitig entspiegeltes Saphirglas vorn und
einseitig entspiegeltes Saphirglas im Boden. Seitlich betrachtet hat das Glas einen edlen leicht bläulichen Schimmer.
Das Material ist Edelstahl (316L), welches von Hand in Deutschland hochglanzpoliert wurde.
Alles in allem macht das Gehäuse einen sehr wertigen Eindruck.
Alle Einzelteile des Gehäuses
Gehäuse mit griffiger Zwiebelkrone
Gehäuse, Rückseite
Als nächstes kommt das Zifferblatt, welches dem der
"Flieger-Eins"
sehr ähnlich sieht. Bei der "Flieger-Drei" wurde aber auf das Datumsfenster verzichtet, sowie auf unnötige Beschriftungen.
Die Ziffern leuchten dank Superluminova stark nach.
Jetzt sind die Zeiger dran, welche sich vom Design her stark an den klassischen Fliegeruhren orientieren.
Gefüllt mit weissem Superluminova sowie metallic dunkelblauem Rand.
Last but not least benötigen wir natürlich noch ein Armband. Hier verwende ich zunächst ein klassisches Fliegerband
in Schwarz. Evtl. werde ich beim Band noch etwas experimentieren, mal sehen.
Nachdem alle Einzelteile begutachtet wurden, geht es nun ans Zusammenschrauben. Zuerst wird das Ziffernblatt
am Werk befestigt. Wie das funktioniert habe ich
hier beschrieben.
Anschließend werden die Zeiger nach und nach aufmontiert.
So langsam kommen wir zum Abschluss. Das vordere Glas des Gehäuses wird abgeschraubt um den Werkhalterring
korrekt einlegen zu können. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die zwei kleinen Schraubvorrichtungen des
Werkhalterringes zur Rückseite zeigen. Anschließend kann das Zifferblatt mit festgeklemmten Uhrwerk vorsichtig
von vorn eingelegt werden. Jetzt noch das Glas der Vorderseite aufschrauben, Gehäuse umdrehen und
den Werkhalterring mithilfe von zwei kleinen Briden (Laschen) festschrauben.
Das sollte folgendermaßen aussehen:
Nicht zu vergessen ist, dass beim Glas der Vorderseite und beim Glasboden jeweils ein Dichtungsring eingelegt
werden sollte bevor wir die Teile festschrauben. Nach dem der Glasboden zugeschraubt wurde kommt das Band mithilfe
der Federstege ans Gehäuse und fertig ist die Uhr:
Während ich auf meine neuen Aligatorbänder warte, habe ich die Bänder der
"Flieger-Eins" ausprobiert
und ein paar Wochen getragen da sie wirklich gut zur Uhr passen. Sie sind von der Firma
"Hirsch".
24.01.2009
Ein wirkliches Highlight sind die neuen echt Louisiana Alligator Straps im Fliegerlook,
welche den edlen Look des Gehäuses voll zur Geltung bringen.
Ich habe sie von "TOURBY-WATCHES".
16.05.2009
Im Endeffekt kommt jetzt das Aligator-Band an meine "Flieger-Vier" und ich verwende für diese Uhr wieder
das Band der Firma "Hirsch".
Es wird Zeit die Uhr etwas anzupassen, irgendwie ist hier noch Verbesserungspotential. ;-)
Los geht es mit den Zeigern, welche ich bei ebay ersteigert habe. Sie sind von der schweizer Firma "Estima AG", komplett vernickelt mit Superluminova gefüllt. Was mir bei diesen Zeigern, neben dem Aussehen, besonders zugesagt hat, war die Länge des Stundenzeigers. Dieser reicht genau bis zum inneren Stundenring des Ziffernblattes.
Die neue Krone ist eine sog. Zylinderkrone, komplett poliert (Bezugsquelle Herr Kemmner). Da das Gewinde der Krone nicht zur Aufzugswelle des
ETA 2824-2 passt ist der Einsatz einer Reduzierwelle notwendig. Die Reduzierwelle fungiert quasi als Verbindungsstück
zwischen Aufzugswelle und Krone.
Krone, fertig montiert
die neue, alte Flieger-Drei, voila
Noch Fragen zu dieser Uhr oder den Einzelteilen? Schick einfach eine Mail an:
|
|||||||
|
|||||||